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Autor:

Barbara Dörrscheidt

Datum: 20.07.2009

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IBM stiftet Rechnermodell an die Fakultät für Informatik des Karlsruher Instituts für Technologie


IBM stiftet Rechnermodell an die Fakultät für Informatik des Karlsruher Instituts für Technologie

v.l.n.r.: Herr v. Buttlar, Dr. Göbel, Frau Schwarz-Hartmann,
Prof. Dr. Wörn, Herr Fehrenbach, Herr Müller, Prof. Dr. Reussner, Prof. Dr. Bellosa (Foto: Axel Fischer)


In feierlichem Rahmen übergaben Vertreter des IT-Unternehmens am 6. Juli das Modell eines IBM z9-Großrechners an die Karlsruher Fakultät für Informatik. Beide Einrichtungen nahmen die Übergabe zum Anlass, ihre langjährige Kooperation in Forschung und Lehre zu würdigen.


Die Geschichte der Partnerschaft geht bis in die 80er-Jahre zurück. Im Rahmen des Projekts HECTOR unterstützte IBM die Fakultät damals bei ihrem Vorhaben, die gesamte Universität Karlsruhe (TH) zu „informatisieren“. Ziel war es zum einen, die Wissenschaftler an ihren Arbeitsplätzen mit den damals noch immens teuren PC’s zur Lehrunterstützung zu versorgen, zum anderen sollten diese miteinander zur „Wired University“ vernetzt werden. Im November 1983 bewarb der damalige Ministerpräsiden Lothar Späth das Projekt, das mit einem Aufwand von 13 Millionen DM damals eines der größten Kooperationsprojekte zwischen Industrie und Universität in Deutschland war.


Die intensive Zusammenarbeit wirkt bis in die Gegenwart hinein:
„Bis heute sind IBM und die Fakultät für Informatik in Forschung und Lehre auf vielfältige Weise miteinander verbunden. Gerade bei der IBM System z konnten unsere Verfahren zur Leistungsanalyse für Software-Architekturen IBM-Forscher dabei unterstützen, die Firmware der Maschine noch leistungsfähiger zu machen. Über die Forschung hinausgehend sind neu konzipierte Vorlesungen und Seminare entstanden, bei denen Studierende tiefe Einblicke in die Konstruktion von IBM’s Höchstzuverlässigkeitsrechnern bekommen. Wie die Forschungskooperation ist auch diese Lehrkooperation eine klare Win-Win-Situation und macht das Böblinger IBM-Labor zu einem wertvollen Partner für uns“, so Professor Ralf Reussner, Prodekan der Fakultät für Informatik.


In den vergangenen Jahren wurden die technisch-wissenschaftlichen Grundlagen der Großrechner (engl. mainframes) in der Lehre eher stiefmütterlich behandelt. Die so genannte „System z- Architektur“ von IBM ist in der Industrie als Unternehmensserver stark verbreitet. „Grund genug, sich auch im Informatikstudium mit dem System auseinander zu setzen“, betont Professor Frank Bellosa, Studiendekan der Fakultät für Informatik. So werden seit dem laufenden Sommersemester in den Vertiefungsgebieten System- und Rechnerarchitektur Teilvorlesungen zum System z angeboten, für die kommenden Semester sind außerdem eine eigenständige Vorlesung und ein Praktikum, sowie die Integration der Veranstaltungen in den Materstudiengang Informatik vorgesehen.


„Universitäten und Industrieunternehmen brauchen einander und profitieren voneinander, denn beide Seiten haben viel zu bieten“, betont Günter Fehrenbach von der IBM Academic Initiative. So sei die Stiftung des Servermodells an die Fakultät die Bekräftigung des Versprechens, die langjährige Kooperation erfolgreich in die Zukunft zu führen.