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Faszination Informatik: Ausstellung und Vorträge im ZKM begeistern die Besucher

Faszination Informatik: Ausstellung und Vorträge im ZKM begeistern die Besucher
Autor:

Barbara Dörrscheidt

Links:
Datum: 06.10.2010
Mädchen schüttelt ARMAR die Hand
Besonders die kleinen Besucher waren vom humanoiden Roboter ARMAR III begeistert (Foto: Barbara Dörrscheidt)

Faszination Informatik: Ausstellung und Vorträge im ZKM begeistern die Besucher

Kooperationsveranstaltung mit der Fakultät für Informatik stellte neueste Entwicklungen in der Informatik vor

Im ZKM | Medienmuseum ist mit dem »Zuse Z22« der älteste noch voll funktionsfähige und originalgetreu erhaltene Röhrenrechner der Welt zu sehen. Ihr Entwickler, der Informatikpionier Konrad Zuse, wäre in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden. Die Fakultät für Informatik des KIT und das ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie nahmen das Jubiläum zum Anlass, die »Faszination Informatik« in einer Ausstellung und begleitenden Vorträgen zu beleuchten.
Die Kooperationsveranstaltung im Rahmen des Familientages lockte am Tag der Deutschen Einheit zahlreiche Besucher ins ZKM.

Die Fakultät für Informatik des KIT demonstrierte in einer eigenen Ausstellung die Breite und Vielseitigkeit des Fachgebietes. Themen waren unter anderem moderne Routenplanungsverfahren, kohlendioxid-reduzierte Elektromobilität, die Entwicklung von Computerspielen oder die sichere Verschlüsselung von Daten. Besonderer Beliebtheit erfreute sich der humanoide Serviceroboter ARMAR III. ARMAR’s Entwickler zeigten eindrucksvoll, was der Roboter in menschzentrierten Alltagsumgebungen am Beispiel eines Haushalts leisten kann.

Zusätzlich zur Ausstellung sorgten begleitende Vorträge für spannende Einblicke in die Informatik. Im Rahmen der KIT-Kinder-Uni erfuhren die Kleinen, was der Mensch von der Natur lernen kann oder wie Animationen am Computer entstehen.
Einen besonderen Höhepunkt bildete der Vortrag von Professor Horst Zuse, der das Werk seines Vaters Konrad Zuse in vielen Fotos und Videos aus den 50er Jahren vorstellte.

Die Entwicklung der Rechnertechnologie, die mit Konrad Zuse ihren Anfang fand, war Thema der Führungen des Karlsruher Informatikprofessors Wolfgang Karl, der die Kooperation mit dem ZKM als Vorsitzender der Konrad-Zuse Gesellschaft initiierte. »1941 hat Konrad Zuse als Erster eine programmgesteuerte, digitale Rechenmaschine mit Merkmalen eines Computers, wie wir ihn heute kennen, auf eine geniale Art und Weise zum Laufen gebracht. Er stand damit am Anfang einer epochalen Entwicklung«, so Karl. »Im Rahmen des Familientages wollten wir den Blick aber nicht nur auf den Ursprung des Computers werfen, sondern vor allem auf die Gegenwart und Zukunft der Informatik«.