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Zukunft gestalten

Zukunft gestalten
Autor:

Isabel Aha

Quelle:

Software Campus

Datum: 07.11.2012

Zukunft gestalten

Neun Teilnehmer vom KIT sind in den Software Campus aufgenommen worden.


Expertenwissen und Führungskräfte-Knowhow gezielt vereint
Den Führungsnachwuchs in der IT-Branche auszubilden und damit langfristig den Technologiestandort Deutschland zu stärken: dazu haben sich Bund, Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen zusammengetan. Der Software Campus integriert projektorientierte Forschungsarbeit mit einem Mentoring-Programm durch Partner der Industrie.

Software Campus nimmt Betrieb auf
69 Masterstudenten und Doktorandinnen und Doktoranden der Informatik und angrenzender Fachbereiche sind im Oktober 2012 in den Software Campus aufgenommen worden. Gemeinsam mit den Teilnehmern der Pilotphase starten insgesamt 80 junge IT-Kräfte den Regelbetrieb des Qualifizierungsprogramms.
Elf der Teilnehmer kommen aus Karlsruhe. Yong Ding und Robin Fischer sind bereits seit Start des Software Campus Ende 2011 dabei. Neun weitere Studierende und Promovierende folgten jetzt. Mit Nadezda Sackmann, Matthias Berning und Martin Neumann kommen gleich drei Teilnehmer vom Lehrstuhl für Pervasive Computing von Prof, Beigl. Sarah Grebing vom Prof. Beckerts Lehrstuhl für Anwendungsorientierte Formale Verifikation, Stephan Bergmann aus der Forschungsgruppe Computergrafik unter Leitung von Prof. Dachsbacher sowie Jochen Huck ergänzen die Gruppe von der Fakultät für Informatik. Weiterhin sind Benedikt Kämpgen, Tilmann Kopp und Steffen Stadtmüller vom Institut für Angewandte Informatik und Formale Beschreibungsverfahren beim Software Campus dabei. Mit der DATEV eG, der Robert Bosch GmbH, SAP AG, der Siemens AG und der Deutschen Post haben alle Karlsruher Teilnehmer starke Industriepartner an ihrer Seite.

Großer Bedarf an IT-Führungskräften zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit
Das von Politik, Wirtschaft und Forschung initiierte Qualifizierungs¬programm wirkt dem Mangel an Führungs¬persönlichkeiten mit IT-Hintergrund entgegen. Laut einer Studie des Branchenverbandes BITKOM und des Fraunhofer IAO entgehen deutschen IT-Unternehmen jährlich rund elf Milliarden Euro Umsatz durch Wissens- und Kompetenzverlust. Die IT-Branche ist mit ihren 858.000 Beschäftigten einer der wichtigsten deutschen Wirtschaftssektoren und ein Nährboden für Innovationen. 63 Prozent der deutschen IT-Unternehmen sind vom Fachkräftemangel betroffen. Neben Fachexperten fehlt es auch an Führungspersonen mit IT-Hintergrund. Professor Dieter Kempf, CEO der DATEV und Präsident des BITKOM: „Der Software Campus ist unsere Chance, die zukünftige Entwicklung der ITK-Branche aktiv zu fördern, indem wir unseren nationalen IT-Top-Talenten eine besondere Unterstützung bieten. Im Rahmen des Programms können wir exzellente junge Fachkräfte mit Unternehmergeist früh ans Unternehmen binden und so auch langfristig unsere Wettbewerbsfähigkeit sichern.“

Der Software Campus ist ein gemeinsames Projekt der Techni¬schen Universitäten Berlin, Darmstadt und München, des Karlsruher Instituts für Technologie, der Universität des Saarlandes, des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz, des Fraunhofer-Verbundes IuK-Technologie und des Max-Planck-Instituts für Informatik sowie der Industriepartner Bosch, DATEV, Deutsche Post, Deutsche Telekom, SAP, Scheer Group, Siemens, Software AG und dem Management-Partner EIT ICT Labs Germany. Der Software Campus wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.