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Öffentlichkeit zeigt sich hoch interessiert an Robotikforschung

Öffentlichkeit zeigt sich hoch interessiert an Robotikforschung
Autor:

Sebastian Schäfer

Datum: 15.05.2013

Mit einem vielfältigen Programm lockte das Citizens Forum mehrere hundert Besucher auf die ICRA.


In der Woche vom 06. bis zum 10. Mai war die IEEE International Conference on Robotics and Automation (ICRA) zu Gast in Karlsruhe. Hierbei nahmen nahezu 2000 Wissenschaftler aus der ganzen Welt am Programm der Konferenz teil. Am Freitagvormittag startete das Citizens Forum, mit dem die ICRA ihre Tore auch für die Öffentlichkeit öffnete. Jeder durfte kommen und sich vom aktuellen Stand der Robotikforschung überzeugen.
Oskar von Stryk
Mehr als 600 Besucher - vom Kindergartenkind mit der Familie über Schüler- und Studentengruppen bis zum interessierten Rentner - fanden am Freitag den Weg in die Stadthalle Karlsruhe. Und die Besucher bekamen dabei einiges geboten: Den ganzen Vormittag stellten insgesamt neun internationale Wissenschaftler in kurzen Vorträgen ihre Arbeit vor. Dabei erklärten sie dem Publikum im Brahms-Saal den Nutzen ihrer Arbeit ebenso wie ihre Zukunftsvisionen der Robotik. So wurde den Besuchern nicht nur ein Eindruck von den technischen Möglichkeiten dieses Forschungsgebiets vermittelt, sondern auch von dessen immenser Vielseitigkeit. Denn von intelligenten Flugmaschinen über Rescue-Roboter für Katastrophenfälle bis hin zu fußballspielenden, humanoiden Robotern ließen die Forschungsfelder der Vortragenden einen Blick auf das komplette Spektrum zu.

Nach den Vorträgen gab es die Möglichkeit die Ausstellung der ICRA zu besichtigen. Hier konnte man dann einige der bereits gehörten technischen Entwicklungen live bestaunen. So begrüßte Obelix der autonome Roboter der Universität Freiburg die Besucher im Foyer der Stadthalle und zeigte ihnen sein Können. Er schafft es eigenständig durch reale Umgebungen zu navigieren und dabei selbst seinen Weg festzulegen. An den Ständen der Sponsoren wie Kuka und Schunk demonstrierten die beeindruckenden Greifarme aus der Industrierobotik ihre Fähigkeiten. Natürlich war auch ARMAR, der humanoide Hausroboter des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), vertreten. Die beiden Modelle ARMAR 3a und 3b zeigten den Besuchern ihre Geschicke in der Küche, beim Putzen und vor allem in der Objekterkennung. Daneben gab es viele weitere technische Entwicklungen aus den Bereichen Robotik und Automation zu bestaunen.

Am Nachmittag übernahmen dann wieder die Fachbesucher das Zepter im Kongresszentrum, wo die ICRA 2013 mit dem Science Forum sowie einigen Workshops und Technical Tours für die Kongressteilnehmer langsam ausklang.

 

Obelix Armar 3b
Roboterkind Pal Robotics