Home | Sitemap | Kontakt | english  | Impressum | KIT
Informatik mit Profil.
Facebook Google+ Twitter YouTube
KIT on on iTunes U
Immer auf dem Laufenden - mit unserem RSS-Angebot
RSS-Feed

Unsere Nachrichten stehen auch als RSS-Newsfeed zur Verfügung.
RSS-Feed abonnieren

Sprachrohr in Europa

Sprachrohr in Europa
Autor:

Sebastian Schäfer

Links:
Datum: 21.01.2014

Professorin Dorothea Wagner wird als Mitglied in die Academia Europaea aufgenommen.
Professorin Dorothea Wagner
Zu den insgesamt 262 Wissenschaftlern, die 2013 europaweit von der Academia Europaea neu ernannt wurden, zählt auch Professorin Dorothea Wagner vom Institut für Theoretische Informatik. Jedes Jahr ernennt die Gesellschaft, welche es sich seit 1988 zum Ziel gesetzt hat, Politik und Öffentlichkeit über die Erkenntnisse der Wissenschaft zu informieren und zu beraten, neue Wissenschaftler in ihren auserwählten Kreis. „Die Aufnahme in die Academia Europaea ist für mich eine ganz besondere Ehre, da man im Zuge eines strengen Auswahlverfahrens und ausschließlich auf Vorschlag eines Mitglieds in die Academie gewählt wird“, erklärt Frau Wagner, Leiterin des Lehrstuhls Algorithmik I am KIT. 

Auch wenn die Mitgliedschaft nicht unbedingt Aufgaben mit sich bringt, so hat sich Frau Wagner bereits feste Ziele gesetzt, die sie bei der Academia Europaea verfolgen möchte. Besonders die Förderung der Grundlagenforschung und die Verbesserung der europäischen Universitäten möchte die Karlsruher Wissenschaftlerin vorantreiben. Die neu erworbene Mitgliedschaft soll hier als Verbindung zu Politik und Wissenschaft dienen.
„Als Mitglied der Academia Europaea verspreche ich mir, diese auch als Sprachrohr zu nutzen für Themen, die mir besonders am Herzen liegen. Ich halte es für unverzichtbar, die Grundlagenforschung angemessen zu fördern, da Anwendungsforschung und Innovation von Kreativität und originellen, vielleicht auch unorthodoxen Ideen lebt. Den Universitäten kommt dabei eine besondere Rolle zu. Sie sind der Motor der Wissenschaft, denn dort werden Forschung, Lehre und Nachwuchsförderung eng verzahnt voran getrieben. Schon in Deutschland ist die mangelhafte Finanzierung der Universitäten augenscheinlich, noch schlimmer ist die Situation in vielen anderen europäischen Ländern“, so die Wissenschaftlerin.