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10 Fragen an…Anne Koziolek

10 Fragen an…Anne Koziolek
   

10 Fragen an…Anne Koziolek

1. Warum schlägt ihr Herz für die Informatik?
Mir macht es Spaß, Probleme zu lösen und Informatik ist Problemlösung. 

 

2. Welche wichtigen Fähigkeiten sollten angehende InformatikerInnen mitbringen?
Abstraktionsvermögen, methodisches Vorgehen mögen (also lieber einen Sachverhalt wirklich verstehen wollen und daraus Antworten für z.B. Klausuraufgaben ableiten, als Fakten oder Rechenschritte einfach nur auswendig zu lernen). 

 

3. Drei Dinge, die ein/e InformatikerIn zum Überleben braucht?
Seinen oder ihren Kopf reicht. Dann ist noch Platz für zwei weitere Dinge, die man persönlich unverzichtbar findet. 

 

4. Mit welchem Vorurteil gegenüber der Informatik wollten Sie schon immer mal aufräumen?
Ein Vorurteil bei der Studiengangswahl ist, dass man bereits Programmieren können muss, um Informatik zu studieren. Das stimmt nicht, das kann man auch ohne Probleme während des Studiums lernen. Man sollte aber schon Spaß an abstraktem Denken und methodischem Vorgehen haben, was sich zum Beispiel daran zeigen kann, dass man Mathe als Schulfach mag. 

 

5. Was gefällt Ihnen an der Karlsruher Informatik-Fakultät besonders? 
Die Vielfalt an Themen und Forschungsbereichen

 

6. Welches ist ihr Informatik-Lieblingsthema? 
Ich interessiere mich besonders für den Entwurf von Software: Dabei geht es darum, sich vor dem Aufschreiben von Programmcode erst einmal Gedanken zu machen, wie das Gesamtsystem aussehen soll, welche Eigenschaften es haben soll, und wie man das erreichen kann. Ähnlich wie Architekten und Statiker Hochhäuser genau planen, sollten auch Software-Systeme gut geplant sein. 

 


Anne Koziolek ist Juniorprofessorin für Softwaretechnik

 

7. Was machen Sie in der Freizeit, um einen Ausgleich zur Arbeit zu schaffen?
Zurzeit gehen wir gern mit unserer kleinen Tochter auf den Spielplatz oder machen Radtouren. 

 

8. Welche App darf auf keinem Smartphone fehlen?
Für mich eine App für Notizen, zum Beispiel OneNote. So brauche ich Notizen nicht wieder von einem Notizbuch in meinen Rechner übertragen und kann auch keine losen Notizzettel verlieren. 

 

9. Was ist ganz besonders an Karlsruhe und was sollte man hier unbedingt einmal gemacht haben? 
In Karlsruhe grenzt der Campus Süd des KIT direkt an die Stadt und den Schlosspark. Daher kann man sich mit passenden Aufgaben, wie in meinem Fall wissenschaftliche Aufsätze, die ich begutachte, auch mal auf die Wiese am Schloss oder in den botanischen Garten setzen. 

 

10. Über welche IT-Innovationen werden wir in 20 Jahren diskutieren?
Schwer zu sagen! Ich hoffe, dass es in 20 Jahren noch viel mehr intelligente Helferlein gibt als heute schon. Gerne würde ich in einem autonom fahrenden Auto nur noch mitfahren und unsere Küche einem Küchenroboter überlassen. Doch die tatsächlich kommenden Innovationen können wir kaum vorhersagen, ebenso wie vor 20 Jahren niemand soziale Netzwerke, wie wir sie heute haben, erwartet hat.