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Lernen und Studieren im Homeoffice

Arbeiten im Homeoffice

Für viele Studierende gehen mit der durch das COVID-19-Virus bedingten Einschränkung des öffentlichen und professionellen Lebens einige Schwierigkeiten einher.
Besonders dann, wenn der Raum, der bisher zum Leben und Entspannen genutzt wurde, auch als Ort für die Arbeit dienen muss, sehen sich viele Menschen mit Konzentrations- und Motivationsproblemen konfrontiert.
Darum möchten wir Euch an dieser Stelle einige Tipps für den Umgang mit dem "Homeoffice" geben und hoffen, dass dadurch die Produktivität und das geistige Wohlbefinden auf einem annehmbaren Niveau bleiben:
 

  1. Halten Sie eine Routine aufrecht: Auch wenn das Fehlen von Verpflichtungen "außer Haus" dazu verleitet den Tag spät zu beginnen, oder gar den ganz im Bett zu verbringen, ist es dennoch wichtig, sich selbst ein Regelwerk für den Tag zu geben, um das Gehirn aktiv zu halten. Wir empfehlen deshalb auch weiterhin die ganz normale Tagesroutine aufrecht zu erhalten.  
    Versuchen Sie außerdem jeden Tag für Ihre wichtigsten Fächer (Stichwort: O-Prüfung) mindestens eine Übung zu machen. Z.B. Altklausuren, alte Übungsblätter etc. Das konstante Üben hilft Ihnen dabei die Themen zu verinnerlichen und fachlich nicht abzuhängen.

    Mehr dazu im Video (YouTube)
     
  2. Kleidung und Hygiene beachten: Auch wenn man den ganzen Tag niemandem begegnet zeigen Studien, dass ein gewisses gepflegtes, äußerliches Erscheinungsbild die Produktivität signifikant steigert. Ziehen Sie sich also so an, als würden Sie "zur Arbeit" (also an die Uni) gehen. Entspannte Kleidung (Jogginghose und Hoodie) sind zwar verlockend und bequem, sorgen aber gleichzeitig dafür, dass das Gehirn ebenfalls in den Entspannungsmodus über geht, was konzentrierte Arbeit deutlich erschweren kann.
     
  3. Trennung von Arbeits- und Entspannungsplätzen: Studien haben gezeigt, dass eine räumliche Trennung von Arbeits- und Wohnumfeld wichtig sind, um eine angemessene Umstellung zwischen Konzentrations- und Entspannungsphasen zu ermöglichen. Auch wenn es den meisten von Ihnen vermutlich nicht möglich sein wird, den Ort komplett zu wechseln, um Arbeit und Entspannung räumlich zu trennen, ist es dennoch sinnvoll, zumindest einen speziellen Arbeitsbereich anzulegen. Dazu eignen sich z. B. die Küche oder andere Gemeinschaftsräume in WGs oder ein gesonderter (optimalerweise räumlich abgegrenzter) Bereich, wie z. B. ein Schreibtisch, auf dem sich nur arbeitsrelevante Materialien befinden. Eine räumliche Abgrenzung kann z. B. durch ein entsprechend positioniertes Regal oder andere DIY-Barrieren kreiert werden.

    Tipps für den richtigen Arbeitsplatz gibt es hier
     
  4. Achten Sie auf ausreichend Bewegung und Frischluftzufuhr: Um das Gehirn weiterhin auf Trab zu halten, empfiehlt es sich, jeden Tag mindestens 15 Minuten "Sport" zu machen. Für die körperliche Betätigung drinnen eignen sich z. B. Yoga oder andere Körpergewichtsübungen. Außerdem ist es wichtig, für ausreichende Belüftung zu sorgen. Besonders in kleinen Räumen ist die Luftqualität oft schnell schlecht. Dagegen hilft regelmäßiges Stoßlüften. Weiterhin sollten Sie darauf achten, sich auch während des Arbeitstages ab und zu bewegen. Z. B. ist es sinnvoll mindestens alle Stunde aufzustehen und herum zu laufen.
    Professionelle Anleitungen für kurze Bewegungspausen gibt es z.B. auf den Seiten der Aktivpause am KIT.
     
  5. Richten Sie sich auch feste Entspannungsphasen ein: Auch in der Quarantäne ist es wichtig, sich regelmäßig zu entspannen, um dem Gehirn Zeit zur Regeneration zu geben. Planen Sie also jeden Tag in ihre Routine Zeit für Entspannung ein. Ganz besonders am Ende des Tages ist es wichtig, zum Entspannungsmodus über zu gehen, sodass ein guter Schlaf möglich ist. Denn ohne ausreichenden Schlaf nimmt die Leistungsfähigkeit stark ab und führt so zu noch weniger Motivation und Konzentration.
     
  6. Halten Sie soziale Kontakt aufrecht: Soziale Interaktion ist wichtig, besonders dann, wenn der direkte menschliche Kontakt fehlt. Versuchen Sie deshalb regelmäßig, mit Freunden, Verwandten und anderen Studierenden Kontakt zu haben. Besonders in Bezug auf ihre Studieninhalte können sich Online-Lerngruppen lohnen, in denen Sie sich tagsüber aufhalten und z. B. per Internettelefonie und, ggf. sogar mit Bildschirmübertragung, gemeinsam an Aufgaben arbeiten können.

    Video zum Thema "Remote Lerngruppen"
     
  7. Halten Sie sich auf dem Laufenden, was Updates von offizieller Stelle aus betrifft. Dies beinhaltet Updates zu Klausurterminen, Vorlesungen im neuen Semester, Organisatorisches bzgl. Tutorien etc. Schauen Sie außerdem, dass Sie (soweit wie möglich) die Planung Ihres Studiums an die Umstände anpassen.
     
  8. Behalten Sie ihre Studienplanung im Blick. Gerade in diesem Semester ist es wichtig, dass Sie genau planen, welche Veranstaltungen Sie belegen und wieviele Klausuren Sie schreiben möchten.

    Hilfestellungen und Vorlagen zur Studienplanung gibt es hier.

    In der Aufzeichnung der Onlineveranstaltung des eezi-goIN'-Teams gibt es zudem viele Tipps für Studierende im 2. Semester und zur Orientierungspüfung.
     
  9. Gerade in Zeiten wie den jetzigen ist Zusammenhalt und soziales Engagement wichtig,  und auch im Lebenslauf macht sich dieses Engagement gut. Was genau Sie machen wollen, ist da ganz Ihnen überlassen. So gibt es zum Beispiel Nachhilfe-Angebote für Schüler, bei denen immer Studenten gesucht werden z.b. https://www.corona-school.de/
    Helfen Sie in Bereichen aus, in denen momentan jede Hand gebraucht wird: Supermärkte, Landwirtschaft oder - falls Sie eine entsprechende Ausbildung gemacht haben - im Pflegebereich.
    Helfen können Sie auch durch Telefonate oder Briefe an Leute, die einfach jemanden zum Reden brauchen.
     

Wir hoffen die obigen Tipps sind hilfreich für Sie, sodass Sie trotz der aktuellen Umstände weiterhin am Ball bleiben und Ihre Moral aufrechterhalten können.

PS: Hier sind noch weitere Anlaufstellen für Ihr soziales Engagement:
https://krisenhilfe.eu/
https://www.daslandhilft.de/
Https://kahilft.de/