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Matthias Budde gewinnt Sparkassen-Umwelt-Preis

Matthias Budde gewinnt Sparkassen-Umwelt-Preis
Autor:

Sina Jung 

Links:
Quelle:

Presseinformation 137/2019

Datum: 28.10.2019

Matthias Budde gewinnt Sparkassen-Umwelt-Preis

Dr. Matthias Budde vom TECO wird für seine Arbeit zu "Verteilte, kostengünstige, nicht fachkundige Feinstaubmessung mit Smartphones" mit dem Sparkassen-Umwelt-Preis ausgezeichnet
Matthias Bude

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und die Umweltstiftung der Sparkasse Karlsruhe haben am vergangenen Freitag bei der Jubiläumsveranstaltung zum zehnjährigen Bestehen des KIT-Zentrums Klima und Umwelt den Sparkassen-Umwelt-Preis an vier Nachwuchsforscherinnen und -forscher des KIT vergeben. Unter den Preisträgern, Dr. Matthias Budde aus der Forschungsgruppe Technology for Pervasive Computing (TECO), der in seiner Dissertation „Distributed, Low- Cost, Non-Expert Fine Dust Sensing with Smartphones“ untersucht hat, wie kostengünstige Sensorik Feinstaub in hoher zeitlicher und räumlicher Auflösung messen kann. Bisher sammeln relativ wenige feste Messstellen Daten über die Luftqualität, die dann auf eine hohe räumliche Auflösung gebracht werden. Um die gesundheitliche Wirkung von Schadstoffen zu bewerten und ihre Ursachen zu bekämpfen, sind aber räumlich und zeitlich differenzierte Messungen notwendig. Ein vielversprechender Ansatz ist die verteilte Messung durch Endanwender mithilfe ihrer persönlichen Endgeräte wie Smartphones – dem Participatory Sensing. Matthias Buddes Arbeit konzentriert sich auf ein Anwendungsszenario, bei dem Laien mit einer Smartphone-basierten Sensorik die Messungen in relativ unkontrollierter Art und Weise ausführen. 

Daneben wurden drei weitere Arbeiten mit dem Umweltpreis der Umweltstiftung des KIT und der Sparkasse Karlsruhe ausgezeichnet: 

  • Lukas Gerling mit seiner Masterarbeit „Zukunft Fessenheim / L’avenir de Fessenheim“ 
  • Dr. Julia Hackenbruch mit ihrer Dissertation „Anpassungsrelevante Klimaänderungen für städtische Baustrukturen und Wohnquartiere“ und 
  • Dr. Sven Killinger für seine Dissertation „Anlagenscharfe Simulation der Photovoltaik-Leistung basierend auf Referenzmessungen und Geodaten“. 

Der mit insgesamt 15.000 Euro dotierte Sparkassen-Umwelt-Preis würdigt jedes Jahr herausragende Dissertationen und Masterarbeiten zur Umweltforschung. Die diesjährige Verleihung war Teil der Festveranstaltung zum Jubiläum des KIT-Zentrums Klima und Umwelt. 
Neben der Preisverleihung hielten Professor Holger Hanselka, Theresia Bauer, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg, und Bettina Lisbach, Bürgermeisterin für Umwelt und Gesundheit der Stadt Karlsruhe, Grußworte. 
Außerdem standen die aktuelle Forschung und die Entwicklung des Zentrums in den letzten zehn Jahren im Mittelpunkt der Veranstaltung. Dabei ging es unter anderem um die Themen Künstliche Intelligenz in der Klima- und Umweltforschung, konvektive Extremereignisse, industrielle Ressourcenstrategien, Sturzfluten, die KIT-Klima- initiative und die Graduiertenschule GRACE. 

 

Details zum KIT-Zentrum Klima und Umwelt: http://www.klima- umwelt.kit.edu 

 

Als „Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft“ schafft und vermittelt das KIT Wissen für Gesellschaft und Umwelt. Ziel ist es, zu den globalen Herausforderungen maßgebliche Beiträge in den Feldern Energie, Mobilität und Information zu leisten. Dazu arbeiten rund 9 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf einer breiten disziplinären Basis in Natur-, Ingenieur-, Wirtschafts- sowie Geistes- und Sozialwissenschaf- ten zusammen. Seine 25 100 Studierenden bereitet das KIT durch ein forschungsorientiertes universitäres Studium auf verantwortungsvolle Aufgaben in Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft vor. Die Innovationstätigkeit am KIT schlägt die Brücke zwischen Erkenntnis und Anwendung zum gesellschaft- lichen Nutzen, wirtschaftlichen Wohlstand und Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen. 

 

Die vollständige Presseinformation ist im Internet abrufbar unter: www.sek.kit.edu/presse.php