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Erfolgreiche Wiederwahl

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Autor:

Isabel Häuser

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Quelle:

DFG - Deutsche Forschungsgemeinschaft

Datum: 26.11.2019

Prof. Peter Sanders wurde für weitere vier Jahre ins DFG-Fachkollegium Informatik gewählt


Für ein funktionierendes Wissenschaftssystem ist neben den strukturellen, finanziellen und institutionellen Voraussetzungen auch eine rege Mitgestaltung der Forscherinnen und Forscher selbst vonnöten. Dafür bildet die Deutsche Forschungsgemeinschaft Fachkollegien, die für eine aktive und fachnahe Mitwirkung an der Selbstverwaltung der deutschen Wissenschaft stehen.


Vom 21. Oktober bis zum 18. November waren erneut rund 150.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aufgerufen, ihre jeweiligen Vertretungen für die Fachkollegien wählen. Für die Amtsperiode von 2020 bis 2023 wurden 49 Fachkollegien gewählt, in denen 211 Fächer repräsentiert sind; für die zu vergebenen 632 Plätze standen 1681 Kandidierende zur Wahl.

 

Innerhalb des Fachkollegiums Informatik hat es ins Fach Theoretische Informatik als einer von vier Vertreterinnen und Vertretern auch KIT-Professor Peter Sanders vom Institut für Theoretische Informatik (ITI) geschafft. Mit 169 Stimmen war er der Kandidat mit dem meisten Zuspruch. Sanders gilt als einer der Experten auf dem Gebiet des Algorithm Engineering. 2012 erhielt er bereits den renommierten Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis sowie den Landesforschungspreis Baden-Württemberg. Für seine Forschung zum Thema Routenberechnungen wurde er außerdem bereits dreimal mit dem Google Research Award ausgezeichnet.

 

Sitzung eines Fachkollegiums (Bild: DFG / Eric Lichtenscheidt)


Die Fachkollegien der DFG bestehen aus Forscherinnen und Forschern aus dem deutschen Wissenschaftssystem und werden auf vier Jahre gewählt. Sie sind entsprechend dem Schwerpunkt ihrer wissenschaftlichen Arbeit jeweils einem Fach zugeordnet. Mehrere miteinander wissenschaftlich verzahnte Fächer bilden ein Fachkollegium.
Die Hauptaufgabe der Mitglieder der Fachkollegien ist es, in ihren jeweiligen Fächern oder auch interdisziplinär über Fächergrenzen hinweg die Förderanträge wissenschaftlich zu bewerten und so einheitliche Qualitätsmaßstäbe bei der Begutachtung zu gewährleisten. Die Fachkollegiatinnen und -kollegiaten formulieren eine abschließende Empfehlung, die dann zusammen mit den Anträgen den zuständigen Entscheidungsgremien der DFG vorgelegt wird
Die Fachkollegien beraten zusätzlich die Gremien der DFG in strategischen Fragen der Forschungsförderung.