Home | Sitemap | Kontakt | deutsch  | Impressum | Data Protection | KIT
Informatics with profile.
Instagram  
Stay up to date - with our RSS service!
RSS-Feed

Our latest news are also available as a RSS Feed.
Sign up for RSS-News

Zwei Informatik-Spin-offs sind „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ 2018

Zwei Informatik-Spin-offs sind „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ 2018
author:

Sina Jung

links:
date: 19.10.2018

Zwei Informatik-Spin-offs sind „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ 2018

Kinemic und Renumics zählen zu den Gewinnern des bundesweiten Innovationswettbewerbs "Deutschland - Land der Ideen".

Einmal jährlich prämiert die Initiative "Deutschland - Land der Ideen" gemeinsam mit der Deutschen Bank im Wettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ die bundesweit besten Ideen und Projekte mit Innovationscharakter. Gesucht werden Projekte, die einen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit Deutschlands leisten.

Unter dem Motto „Welten verbinden – Zusammenhalt stärken" hat der Wettbewerb auch in diesem Jahr 100 innovative Projekte aus ganz Deutschland gewürdigt, die unterschiedliche Lebenswelten miteinander verbinden und so den Zusammenhalt in der Gesellschaft stärken, darunter auch die Projekte zweier KIT-Ausgründungen mit Bezug zur Fakultät für Informatik: Zum einen Kinemic, die eine Software zur Texteingabe und Geräteinteraktion auf Basis von Gestensteuerung für den industriellen Einsatz entwickelt haben und zum anderen Renumics, die Computer Aided Engineering (CAE) mittels künstlicher Intelligenz automatisieren.

Der Ursprung für die Idee für Kinemic entstand im Rahmen eines Forschungsprojektes aus der Informatik am KIT, bei dem sich der Gründer und Informatik-Absolvent Christoph Amma mit der Erkennung und Interpretation menschlicher Bewegungen befasste und dabei insbesondere Gesten- und Handschrifterkennung in den Fokus nahm. Daraus entstand letztlich die Idee für das „Airwriting“, ein System zur freihändigen Texteingabe mit Geräteinteraktion. Zusammen mit dem Informatiker Marcus Georgi und Unternehmensberater Tomt Lenz, beide ebenfalls Absolventen des KIT, hat er die Idee weiterentwickelt und im Jahr 2016 das Unternehmen Kinemic gegründet, das inzwischen Systemlösungen für den industriellen Bereich entwickelt und vertreibt. Das Unternehmen hat so eine Maschinenschnittstelle entwickelt, welche Arbeitsschritte in der Industrie effizienter machen soll.

Weitere Informationen unter www.kinemic.com oder auf dem Youtube Kanal der KIT-Fakultät für Informatik.

Das KIT-Spin-off Renumics hat einen ähnlichen Start hingelegt, denn die beiden Informatiker Markus Stoll und Stefan Suwelack haben vor der Gründung ihres Unternehmens ebenfalls im Kontext des Sonderforschungsbereichs „Cognition-Guided Surgery“ am IPR an medizinischen Simulationssystemen geforscht und schließlich erkannt, dass sich solch hochautomatisierte Simulationsberechnungen auch auf die Maschinenbauindustrie übertragen lassen. Mit Steffen Slaventinsky, der im Zuge seiner Masterthesis tiefe neuronale Netze zur Klassifikation von 3D-Modellen entwickelte, stieß das dritte Gründungsmitglied hinzu. Gemeinsam entwickelten sie eine Software, mit der sich CAE automatisieren lässt. Das maschinelle Lernverfahren soll helfen, Simulationsworkflows effizienter zu gestalten und Berechnungsingenieure zu entlasten. Inzwischen arbeitet Renumics auch an Pilotprojekten mit Firmen aus der Automobil- und Chemieindustrie zusammen.

Weitere Informationen unter www.renumics.com.

 

Die Preisträger im Jahr 2018 (Bild: Pressebild Ausgezeichnete Orte)

 

Die Standortinitiative „Deutschland – Land der Ideen“ wurde 2005 von der Bundesregierung und der deutschen Wirtschaft, vertreten durch den BDI, gegründet. In Kooperation mit der Deutschen Bank, die seit 2006 Partner und Nationaler Förderer des Wettbewerbs „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ ist, wird der Innovationswettbewerb seit nunmehr 13 Jahren ausgerichtet. Eine unabhängige Jury wählt dabei unter knapp 1.500 eingereichten Bewerbungen die besten Ideen aus.
Ziel ist es, Innovationen aus Deutschland im In- und Ausland sichtbar zu machen und die Leistungskraft und Zukunftsfähigkeit des Standorts zu stärken.

Bereits im Jahr 2011 wurde das Informatikprojekt EcoSort mit dem begehrten Preis „365 Orte im Land der Ideen“ ausgezeichnet.