Der nächste Girls' Day findet am 23.04.2026 statt.
Der Girls' Day an der KIT-Fakultät für Informatik
Der „Girls’ Day – Mädchen-Zukunftstag“ ist ein bundesweiter Berufsorientierungstag für Mädchen ab der 5. Klasse. Schülerinnen wird durch den Girls’ Day die Möglichkeit gegeben, Einblicke in verschiedene Studiengänge und Berufsfelder zu erhalten, vor allem in „Männerdomänen“ wie natur- und ingenieurswissenschaftlichen Bereichen, die nach wie vor seltener von Frauen gewählt werden. Dies liegt nicht zuletzt an Vorurteilen und falschen Vorstellungen und Rollenbildern, auch und vor allem in der Informatik.
Immer noch geistern Klischees vom isolierten Programmier-Nerd im Keller, nur begleitet von seiner Pizza und Kaffee, durch die Welt. Mit der Realität hat das wenig zu tun: Gut, das mit Kaffee trifft vielleicht zu, aber Informatik und ihre verwandten Disziplinen sind äußerst vielfältig und finden in nahezu jeder Branche Anwendung. Gleichzeitig gelingen Informatik-Projekte, wie viele andere auch, nur im Team und auf Basis einer guten Kommunikation miteinander.
Beim Girls’ Day am KIT möchte die Fakultät für Informatik Einblicke in das Studium und spätere Berufsperspektiven geben. Mitarbeiter:innen bieten vielfältige Workshops und Vorträge und berichten von ihren eigenen Erfahrungen und Berufswegen.
Hast du dich schon mal gefragt, wie künstliche Intelligenz Texte verstehen, schreiben oder sogar übersetzen kann? In unserem Workshop werfen wir einen Blick hinter die Kulissen der Sprach-KI und zeigen dir, wie es ist, in diesem innovativen Feld zu arbeiten. Gemeinsam entdecken wir, wie spannend es ist, mit großen Sprachmodellen zu arbeiten. Du erfährst, was hinter den Kulissen passiert und wie diese Technologien in der echten Welt genutzt werden. Teste verschiedene Modelle, finde heraus, wann sie schlauer sind als wir – und wann nicht – und zeige in einem kleinen Wettbewerb, wie du das Beste aus ihnen herausholst.
Dieser Workshop wird von der Gruppe AI4LT (AI for Language Technologies) organisiert und richtet sich an Schülerinnen ab der 9. Klasse. Vorkenntnisse brauchst du nicht – nur Neugier und Lust auf spannende Experimente mit KI!
Du darfst gerne deinen eigenen Laptop mitbringen (ist aber keine Voraussetzung).Bring außerdem gerne etwas zu Essen und Trinken für die Pause und auch etwas zum Schreiben mit.
Teilnahme ab 14 Jahren
Bei uns erfahrt ihr in lockerer Atmosphäre wie elektronische Schaltungen programmiert werden können. Wir werden gemeinsam eine Ampelschaltung entwickeln und die Lampen so programmieren, dass sie korrekt schalten oder sogar nur nachts leuchten.
Die Aufgaben werden in Kleingruppen durchgeführt und jede von euch bekommt die Möglichkeit mit einem Arduino Uno (einem kleinen Computer) zu arbeiten. Hier erlangt ihr nicht nur Programmierkenntnisse, sondern dürft euch auch im praktischen Umgang mit elektronischen Bauteilen ausprobieren. Zusammen erwecken wir die Bauteile zum Leben!
Für die Teilnahme sind keine Kenntnisse der Programmierung nötig. Alle Schülerinnen können an diesem Workshop teilnehmen und die Grundlagen der Programmierung lernen.
Bring gerne etwas zu Essen und Trinken für die Pause und auch etwas zum Schreiben mit.
Das Angebot richtet sich an Teilnehmerinnen zwischen 11 und 13 Jahren.
Den Workshop beginnen wir mit einem Vortrag über die Möglichkeiten und Anwendungen der Computergrafik. Danach erklären wir euch, mit welchen Techniken Gegenstände aus der echten Welt in den Computer übertragen werden können. Ihr dürft im Anschluss selbst einen Gegenstand eurer Wahl digitalisieren. Durch geschicktes Fotografieren des Objektes und anschließender Verarbeitung im Computer könnt ihr den Gegenstand als 3D-Modell betrachten und ihn in einer 3D-Szene platzieren.
Mitbringen solltet ihr: Einen Gegenstand der digitalisiert werden soll, ein Handy oder eine Kamera zum Fotografieren und ein Kabel, mit dem die Bilder auf den Computer übertragen werden können.
Teilnahme ab 14 Jahren
Zur AnmeldungWie hat Cäsar verschlüsselte Nachrichten an seine Legionen verschickt? Was ist eine Enigma und was hat sie mit Chips zu tun? Und wie sorgt man heute dafür, dass eure Nachrichten im Internet nur vom Empfänger gelesen werden können? Begleitet uns auf eine Zeitreise durch die Kryptographie! In unserem Workshop lernt ihr, wie Menschen über viele Jahrhunderte hinweg geheime Botschaften verschlüsselt haben und wie man heute sicher über das Internet kommunizieren kann. Außerdem basteln wir unsere eigenen Verschlüsselungsmaschinen und ihr könnt euch einmal selbst daran versuchen, historische Verfahren zu knacken.
Bringt bitte etwas Papier, Bleistifte, Scheren und Klebestifte oder Tesa mit.
Das Angebot richtet sich an Teilnehmerinnen zwischen 10 und 15 Jahren.
Bei uns kannst du die faszinierende Welt der Moleküle aus einer ganz neuen Perspektive entdecken. Wir haben eine VR-Anwendung entwickelt, die es dir ermöglicht, mithilfe einer VR-Brille und haptischer Handschuhe Moleküle nicht nur zu sehen, sondern regelrecht zu "berühren" und mit ihnen zu interagieren. Wie das ganze funktioniert und was das alles mit Künstlicher Intelligenz zu tun hat zeigen wir dir in unserer Gruppe - und natürlich kannst du die Anwendung auch selbst ausprobieren.
Wir, die Arbeitsgruppe AiMat (Artificial Intelligence for Materials Sciences - KI für die Materialwissenschaften), forschen an der Grenze zwischen Informatik und den Naturwissenschaften. Wir arbeiten an Modellen des maschinellen Lernens, mit denen die Eigenschaften von Materialen und Prozesse wie Herstellung oder Verarbeitung beschrieben werden können. Dadurch gewinnen wir tiefere Einblicke in die Eigenschaften von Materialien und haben sogar die Möglichkeit, neue Materialien gezielt für spezifische Anwendungen vorherzusagen.
Teilnahmevoraussetzung ist der Besuch mindestens der 8. Klasse, da sich auf Vorwissen aus dem Chemieunterricht bezogen wird.
Teilnahme ab 14 Jahren
In unserem Workshop werdet ihr zu Wirtschaftsinformatikerinnen und entwickelt eine App, die auf Biosignalen basiert. Biosignale sind Signale, die unser Körper aussendet, wie Herzschlag oder Augenbewegungen. Ihr lernt, wie diese Signale genutzt werden können, um Software zu gestalten, die perfekt auf die Bedürfnisse der User abgestimmt ist. Zuerst sammelt ihr in kleinen Teams die Anforderungen für eure App-Idee. Danach gestaltet ihr einen ersten Prototypen über die Anwendung Figma – dafür sind keine Programmierkenntnisse nötig. Das App-Design könnt ihr direkt testen und euch Feedback geben.
Einige interessante Beispielprojekte könnten sein: Eine App, …
- die eure Gesichtsausdrücke erkennt und Musik abspielt, die zu eurer Stimmung passt.
- die euch beim Lernen hilft und Pausen einplant, wenn ihr euch gestresst fühlt
- die eure Augenbewegungen verfolgt und euch zeigt, welche Produkte ihr beim Online-Shopping am meisten betrachtet.
In dem Workshop erhaltet ihr einen Einblick in die Arbeit von Forscherinnen in den Bereichen Mensch-Computer-Interaktion und Wirtschaftsinformatik. Ihr werdet sehen, wie spannend und vielfältig diese Berufe sein können und welche Aufgaben euch in der Praxis erwarten können.
Um eure erstellen Prototypen mitnehmen zu können, bringt gerne einen USB-Stick mit.
Bring außerdem gerne etwas zu Essen und Trinken für die Pause und auch etwas zum Schreiben mit.
Teilnahme ab 13 Jahren
Hilfe! Professor Mysterius ist verschwunden! Könnt ihr den allseits geliebten Professor finden? Der Campus ist zwar groß, aber irgendwo muss er doch sein...
In diesem Escaperoom erfahrt ihr wie man geheime Nachrichten verschlüsseln und auch wieder entschlüsseln kann und auf welche Probleme man dabei stößt. Außerdem lernt ihr bei der Gelegenheit auch gleich die Uni ein bisschen kennen. Schafft ihr es Prof. Mysterius zu finden?

