eezi - Eine Einführung zum Informatikstudium (T-INFO-109862)
Die Lehrveranstaltung „eezi“ (gesprochen „easy“) ist ein Angebot der KIT-Fakultät für Informatik und richtet sich an alle Erstsemester der Studiengänge Informatik, Informatik Lehramt und Wirtschaftsinformatik.
eezi unterstützt dich dabei, dein Studium von Anfang an erfolgreich zu gestalten. Im Fokus steht Hilfe zur Selbsthilfe: Du entwickelst Strategien, mit denen du dein Studium eigenständig organisieren, Herausforderungen meistern und langfristig am Ball bleiben kannst.
Für eine erfolgreiche Teilnahme am eezi-Modul wird dir 1 ECTS als Schlüsselqualifikation zum Studienfortschritt angerechnet.
Überblick über das Curriculum:
- 3 Vorlesungen
- 5 Tutorien (verpflichtende Teilnahme)
- 5 Übungsblätter (verpflichtende Abgabe)
- 1 persönliches Beratungsgespräch (verpflichtend)
- 1 Check-in-Gespräch mit Tutor:in
Diese Themen erwarten dich:
Du beschäftigst dich mit zentralen Themen wie Zeit- und Selbstmanagement, effektiven Lerntechniken und einer gezielten Klausurvorbereitung. Darüber hinaus lernst du, mit Stress im Studienalltag umzugehen, deine Studienorganisation zu verbessern und deinen Arbeitsalltag sinnvoll zu strukturieren. Ergänzt wird das Ganze durch praktische Tipps und bewährte Strategien, die dir dabei helfen, dein erstes Semester erfolgreich zu meistern und von Anfang an den Überblick zu behalten.
Das sagen Teilnehmende aus dem WS 25/26 über eezi:
- "Besonders gut gefallen hat mir der persönliche Kontakt zu meiner Tutorin und der Austausch über die eigenen Erfahrungen und Tipps."
- "Ich habe mich ursprünglich für den ECTS angemeldet, aber im Endeffekt war dieser dann nebensächlich."
- "Ich habe praktische Tipps für die Prüfungsvorbereitung erhalten, die ich sonst nirgendwo gefunden habe."
- "Ich hab mich immer auf das eezi-Tut gefreut, weil es immer Spaß gemacht hat und einer der wenigen entspannten "freien" Zeitslots in meiner Woche war."
- "Die Atmosphäre war sehr entspannt und der offene Austausch mit den anderen war hilfreich und hat Spaß gemacht."
Die nächsten Informationsveranstaltungen findest du im Veranstaltungskalender.
Weitere Details gibt es im Modulhandbuch.
Bei Fragen wende dich gerne jederzeit an eezi∂informatik kit edu.
Eine zentrale Rolle spielen die eezi-Tutorien. Sie behandeln die oben genannten Inhalte zeitlich passend zum Semesterverlauf und bieten jederzeit einen sicheren Raum für Fragen und einen offenen Austausch über die eigenen Erfahrungen. Durch kleine Gruppenarbeiten und Aktivpausen wird die Atmosphäre aktiv gelockert, sodass sich die Studierenden auch untereinander besser kennenlernen.
Teil des Moduls sind außerdem ein kürzeres Check-in-Gespräch mit dem/der Tutor:in sowie ein längeres Beratungsgespräch. Darin können in einem geschützten Rahmen persönliche Probleme angesprochen oder Fragen gestellt werden.
Du musst Probleme nicht mit dir allein ausmachen!
Programmieren Best Practices
Die Veranstaltung „Programmieren Best Practices“ ist Teil der eezi-Vorlesungsreihe im Wintersemester und wird zusätzlich im Sommersemester angeboten. Ziel ist es, Studierenden der Fakultät für Informatik in jedem Semester die bestmögliche Unterstützung für einen erfolgreichen Abschluss des Moduls Programmieren zu bieten. Die Veranstaltung richtet sich nicht nur an Erstsemester, sondern insbesondere auch an Studierende in höheren Fachsemestern, die das Modul Programmieren mit Übungsschein und Abschlussaufgaben erfolgreich absolvieren möchten.
Im Rahmen der Veranstaltung stellt ein Mitglied des Übungsleiter-Teams des Moduls Programmieren bewährte Strategien (sogenannte „Best Practices“) vor. Diese umfassen hilfreiche Tipps für eine effiziente Arbeitsweise sowie konkrete Herangehensweisen an die fachlichen und organisatorischen Anforderungen des Moduls.
Im Anschluss an den Vortrag gibt es einen Q&A-Teil, in dem Fragen gestellt werden und erfahrenen Tutor:innen sowie Übungsleiter:innen wertvolle Ratschläge teilen können. Ergänzend findet eine Lernpartnerschaftsbörse statt. Ziel hierbei ist es, dass Studierende untereinander ins Gespräch kommen und bspw. durch ähnliche Routinen, Ziele oder Vorkenntnisse passende Lernpartner:innen finden. Eine Lerngruppe kann den Lernerfolg im Studium generell steigern und insbesondere dabei helfen, die Herausforderungen eines Moduls gemeinsam zu meistern.
Den Termin zu Programmieren Best Practices im aktuellen Semester finden Sie im Veranstaltungskalender.
Aufzeichnungen der vergangenen Veranstaltungen finden Sie in unserer YouTube-Playlist.
- Erstsemester, die einen guten Einstieg in das Modul Programmieren suchen
- Studierende höherer Fachsemester, die das Modul erneut belegen oder abschließen möchten
- Alle, die ihre Programmierpraxis strukturierter und effizienter gestalten wollen und sich dafür an den Richtlinien des Programmieren Moduls orientieren möchten
Lernpartnerschaftsbörse
Eine Lernpartnerschaftsbörse ist ein sinnvolles Angebot, weil sie Studierenden dabei hilft, schnell und unkompliziert passende Lernpartner:innen zu finden. Gerade zu Beginn eines Semesters oder beim Einstieg in ein Modul kann es schwerfallen, von selbst Kontakte zu knüpfen oder bestehende Netzwerke zu nutzen. Die Börse senkt diese Hürde und bringt gezielt Studierende zusammen, die ähnliche Ziele, Vorkenntnisse oder Herausforderungen haben. Dadurch entsteht eine gute Grundlage für eine produktive Zusammenarbeit und einen regelmäßigen Austausch.
Eine solche Lernpartnerschaftsbörse findet in der Regel nach allen eezi-Vorlesungen und vielen anderen unterstützenden Abendveranstaltungen statt. Alle kommenden Informationsveranstaltungen kannst du im Veranstaltungskalender nachschauen.
Auch die eezi-Tutorien bieten eine prima Möglichkeit, um sich mit anderen Studierenden zu vernetzen und Lerngruppen zu bilden, da der Austausch von den Tutor:innen aktiv gefördert wird. Dadurch sinkt die Hemmschwelle, mit anderen in Kontakt zu kommen, und Tutorieninhalte wie Lerntypen, Lernroutinen, Vorstellungen etc. helfen direkt dabei, Gleichgesinnte zu finden.
Warum eine Lerngruppe so wertvoll ist:
Lerngruppen sind im Studium generell sehr hilfreich, da sie das Lernen aktiver und nachhaltiger machen. Inhalte werden nicht nur passiv aufgenommen, sondern gemeinsam diskutiert, erklärt und angewendet. Wer anderen etwas erklärt, versteht es oft selbst besser, und unterschiedliche Perspektiven helfen dabei, komplexe Themen leichter zu durchdringen. Zudem sorgen feste Treffen für Struktur im Lernalltag und erhöhen die Motivation, kontinuierlich am Ball zu bleiben. Auch bei Verständnisproblemen ist eine Lerngruppe wertvoll, da Fragen schneller geklärt werden können und man merkt, dass andere Studierende ähnliche Schwierigkeiten haben. Lerngruppen stärken dadurch auch das Gefühl von Zugehörigkeit und ermöglichen einen direkten Austausch über aufkommende oder anhaltende Probleme.
Vorsicht: nur weil man Teil einer Lerngruppe ist, bedeutet das nicht, dass man alles gemeinsam erarbeiten muss. Tatsächlich lernen viele Studierende besser/lieber alleine im Ruhigen und die Lerngruppe kommt vor allem bei der Besprechung zum tragen.
